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Im Gespräch mit Constanze & Sven

Im Gespräch mit Constanze & Sven

Constanze & Sven

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Du möchtest das Interview mit Constanze & Sven lieber als Text lesen? ❤️

Hier findest du das vollständige Gespräch mit Constanze & Sven noch einmal zum Nachlesen. Erfahre mehr über ihre unterschiedlichen Wege, ihre gemeinsame Arbeit und darüber, wie sich psychologische Beratung und spirituelle Wahrnehmung bei ihnen ergänzen.

1. Wie seid ihr zur spirituellen Beratung gekommen?

Constanze:

Bei mir hat das vor ungefähr 24 Jahren angefangen. Ich war damals mit meinem Sohn schwanger und habe eine Krankenschwester aus Linz kennengelernt. Durch sie bin ich zu Reiki gekommen. Und das hat mich sofort gepackt.

Ich wollte mehr darüber wissen und habe mich immer intensiver damit beschäftigt. Mit der Zeit kam dann auch meine psychologische Ausbildung dazu. Heute verbinde ich beides miteinander: die psychologische Beratung und meine spirituelle Arbeit mit Reiki, Karten und meiner Wahrnehmung.

Für mich gehört das zusammen. Denn manchmal reicht es nicht, nur über ein Problem zu reden. Man muss auch einmal genauer hinschauen, was dahintersteckt.

Sven:

Ich berate seit über 20 Jahren Menschen. Mich hat schon immer interessiert, warum Menschen bestimmte Dinge tun, warum sie in manchen Situationen feststecken und was eigentlich hinter ihren Problemen steckt.

Bei mir kam die spirituelle Seite allerdings erst später dazu. Irgendwann habe ich angefangen, mich mit dem Pendeln, der Energiearbeit, dem Räuchern und der Hellsichtigkeit zu beschäftigen.

Ich wollte verstehen, was ich da erlebt habe und was dahintersteckt. Und je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr hat sich daraus mein heutiger Weg entwickelt.

2. Wann habt ihr zum ersten Mal bemerkt, dass ihr eine besondere Wahrnehmung habt?

Constanze:

Ich bin blind geboren. Ich kenne die Welt also gar nicht anders.

Ich nehme Menschen natürlich anders wahr als jemand, der sehen kann. Ich achte sehr auf Stimmen, Stimmungen und darauf, wie jemand etwas erzählt.

Ich merke oft, wenn jemand etwas sagt, aber eigentlich etwas ganz anderes dahintersteckt.

Das ist für mich ganz normal. Ich habe ja nie anders gelebt.

Und deshalb sage ich auch gerne: Ich sehe nicht mit den Augen. Deshalb sehe ich mehr.

Sven:

Bei mir war das Ende 30. Ich hatte damals ein Erlebnis, das ich mir mit Logik oder Schulphysik einfach nicht erklären konnte.

Das hat mich neugierig gemacht. Ich wollte wissen, was da passiert ist und ob es dafür vielleicht doch eine Erklärung gibt.

Ein Erlebnis aus einer Beratung ist mir besonders in Erinnerung geblieben.

Wir hatten eine Frau bei uns, 64 Jahre alt und bereits in Rente. Wir sahen sie noch einmal in einer erfüllenden beruflichen Tätigkeit. Als wir ihr das gesagt haben, hat sie uns erst einmal ausgelacht.

Sie meinte, das könne doch gar nicht mehr sein. In ihrem Alter würde sie schließlich niemand mehr einstellen.

Keine 14 Tage später rief sie uns an. Sie hatte tatsächlich eine Stelle als Kauffrau bei einer Versicherung bekommen.

Das sind Erlebnisse, die mich bis heute beschäftigen. Denn manchmal kommt es eben anders, als man es sich vorher vorstellen kann.

3. Mit welchen Methoden arbeitet ihr am liebsten?

Constanze:

Ich arbeite sehr gerne mit meinen Skatkarten. Dazu kommen Reiki und meine Intuition.

Die Karten helfen mir, eine Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Manchmal kommt dabei etwas zum Vorschein, worüber der Mensch selbst noch gar nicht richtig nachgedacht hat.

Meine psychologische Ausbildung spielt natürlich auch eine große Rolle. Ich möchte nicht einfach nur Karten legen, sondern verstehen, was den Menschen beschäftigt.

Ein festes Schema gibt es bei mir nicht. Jeder Mensch ist anders und deshalb ist auch jede Beratung anders.

Sven:

Ich arbeite mit dem Pendel, mit meiner intuitiven Wahrnehmung, mit Energiearbeit und Räuchern.

Aber das Gespräch ist für mich genauso wichtig. Ich möchte wissen, was den Menschen gerade wirklich beschäftigt.

Ich bin keiner, der nur irgendwelche spirituellen Begriffe in den Raum wirft. Mir ist wichtig, dass wir auch ganz normal über das Leben und seine Probleme sprechen können.

Constanze und Sven gemeinsam:

Wenn wir zusammen beraten, kommt natürlich noch einmal etwas anderes dazu.

Wir sind zwei unterschiedliche Menschen und nehmen Dinge auch unterschiedlich wahr. Jeder bringt seine eigenen Erfahrungen und seine eigene Sichtweise mit.

Und genau das macht unsere gemeinsame Arbeit aus. Wir können uns gegenseitig ergänzen und Dinge ansprechen, die dem anderen vielleicht gerade nicht aufgefallen sind.

4. Mit welchen Themen kommen Ratsuchende besonders häufig zu euch?

Constanze:

Ganz klar: Liebe und Partnerschaft.

Warum zieht sich mein Partner zurück? Hat er noch Gefühle für mich? Warum gerate ich immer wieder an die falschen Männer? Soll ich in meiner Beziehung bleiben oder mich trennen?

Das sind Fragen, die ich sehr häufig höre.

Aber auch das Selbstwertgefühl ist ein großes Thema. Viele Menschen zweifeln an sich selbst und fragen sich, warum ihnen bestimmte Dinge immer wieder passieren.

Oft tut es schon gut, wenn man einmal offen darüber sprechen kann. Ohne sich rechtfertigen zu müssen.

Sven:

Bei mir sind es neben den Beziehungsthemen auch viele berufliche Fragen.

Menschen, die unzufrieden sind, nicht mehr weiterwissen oder das Gefühl haben, dass sie eigentlich etwas anderes im Leben machen müssten.

Dazu kommen persönliche Krisen und schwierige Entscheidungen.

Manchmal erzählen mir Menschen, dass sie schon monatelang über ein Problem nachdenken und einfach nicht weiterkommen.

Dann versuchen wir gemeinsam, die Situation einmal von einer anderen Seite zu betrachten.

5. Was ist euch in einem Beratungsgespräch besonders wichtig?

Constanze:

Dass jemand offen mit mir sprechen kann.

Bei mir muss niemand so tun, als wäre alles in Ordnung. Man kann mir auch Dinge erzählen, für die man sich vielleicht schämt oder über die man sonst mit niemandem spricht.

Ich höre zu und verurteile niemanden.

Aber ich sage auch ehrlich, was ich wahrnehme. Ich rede niemandem einfach nach dem Mund, nur damit er sich besser fühlt.

Ich sage immer: Ich sage dir nicht, was du hören willst, sondern was du hören solltest.

Sven:

Mir ist wichtig, dass wir auf Augenhöhe miteinander sprechen.

Ich möchte niemandem erklären, wie er sein Leben zu führen hat. Jeder Mensch muss seine eigenen Entscheidungen treffen.

Aber manchmal sieht man selbst einfach nicht mehr klar. Dann kann es helfen, wenn jemand von außen auf die Situation schaut und auch einmal unbequeme Fragen stellt.

Ich möchte den Menschen dabei helfen, selbst wieder klarer zu sehen und ihren eigenen Weg zu finden.

6. Gibt es etwas, das eure Art zu beraten besonders auszeichnet?

Constanze:

Ich denke, es ist die Verbindung aus meiner psychologischen Ausbildung, der Energiearbeit und meiner Wahrnehmung.

Durch meine Blindheit nehme ich Menschen natürlich anders wahr. Ich achte sehr auf die Stimme und darauf, wie jemand spricht.

Ich kann nicht auf Äußerlichkeiten schauen. Für mich ist entscheidend, was ein Mensch erzählt, wie er sich dabei anhört und wie ich ihn fühle.

Und ich glaube, das macht meine Beratung schon besonders.

Sven:

Ich bringe meine Lebenserfahrung mit, meine analytische Seite und natürlich meine spirituelle Wahrnehmung.

Ich hinterfrage gerne Dinge und möchte Zusammenhänge verstehen.

Wenn Constanze und ich gemeinsam beraten, kommt das alles zusammen. Wir ergänzen uns sehr gut und können so auch doppelte Energie schenken.

Und wir verstehen uns tatsächlich oft ohne viele Worte. Das ist bei uns als Paar natürlich auch ganz praktisch.

7. Gab es einen Moment oder eine Rückmeldung, die euch besonders berührt hat?

Constanze:

Das passiert eigentlich immer wieder.

Wenn jemand völlig aufgelöst bei mir anruft und man im Laufe des Gesprächs merkt, dass er langsam ruhiger wird.

Und wenn dann am Ende jemand sagt: „Danke, jetzt geht es mir schon viel besser“ oder „Endlich versteht mich jemand.“

Das berührt mich wirklich.

Manchmal muss man gar nicht sofort eine Lösung für alles haben. Manchmal ist es schon viel wert, wenn man sich einmal alles von der Seele reden kann.

Sven:

Mich berührt es besonders, wenn Menschen wieder merken, dass sie selbst etwas verändern können.

Manche kommen zu uns und haben das Gefühl, dass sie einer Situation völlig ausgeliefert sind.

Und im Gespräch erkennen sie plötzlich, dass sie doch Möglichkeiten haben und selbst etwas tun können.

Wenn jemand wieder Mut fasst und anfängt, Dinge in die Hand zu nehmen, dann freut mich das sehr.

8. Was möchtet ihr einem Menschen mitgeben, der gerade das Gefühl hat, überhaupt nicht mehr weiterzuwissen?

Constanze:

Erst einmal: Nimm den Druck raus.

Du musst nicht heute alle Probleme lösen. Und du musst auch nicht immer stark sein.

Manchmal sieht man einfach nicht, wie es weitergehen soll. Das heißt aber nicht, dass es keinen Weg gibt.

Und wenn du Hilfe brauchst, dann hol sie dir. Dafür muss sich niemand schämen.

Sven:

Ich würde sagen: Mach erst einmal einen Schritt nach dem anderen.

Wenn du vor einem riesigen Problem stehst, bringt es wenig, wenn du gleichzeitig versuchst, alles zu lösen.

Überlege, was du heute konkret tun kannst. Und dann schau weiter.

Du musst nicht jetzt schon wissen, wie dein Leben in einem Jahr aussieht.

9. Gibt es etwas, das euer Umfeld vielleicht noch gar nicht über euch weiß?

Constanze:

Viele kennen mich wahrscheinlich hauptsächlich als die blinde Seherin, die mit Skatkarten arbeitet.

Was manche vielleicht nicht wissen: Ich bin auch staatlich diplomierte psychologische Beraterin, spezialisiert auf Narzissmus und Sexualtherapeutin.

Und privat bin ich eigentlich ein sehr lebensfroher Mensch, eine Abenteurerin. Ich lache gerne, genieße gutes Essen und freue mich über die schönen Dinge im Leben.

Meine Blindheit gehört zu mir. Aber sie ist nicht das Einzige, was mich ausmacht.

Sven:

Ich glaube, manche würden mich privat gar nicht unbedingt als spirituellen Berater erkennen.

Ich bin nämlich auch ein ziemlicher Analytiker. Wenn mich etwas interessiert, dann möchte ich es verstehen und gehe der Sache gerne auf den Grund.

Constanze und ich leben mittlerweile auf Mallorca. Wir genießen das Leben hier.

Wir sind eben nicht nur beruflich ein Team, sondern auch privat ein Paar. Und das funktioniert bei uns richtig gut.

10. Und zum Schluss: Was bedeutet Lenomare für euch?

Constanze:

Für mich bedeutet Lenomare vor allem, mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu kommen.

Jeder bringt seine eigene Geschichte mit und hat ganz persönliche Fragen.

Ich freue mich, wenn ich jemandem zuhören und vielleicht dabei helfen kann, eine Situation besser zu verstehen oder einen neuen Weg zu entdecken.

Sven:

Für mich ist es der direkte Kontakt zu Menschen, die eine Frage haben oder gerade nicht weiterwissen.

Man weiß vorher nie, wer anruft und worum es geht. Und genau das macht die Arbeit auch spannend.

Wir nehmen uns Zeit, hören zu und versuchen, ehrlich zu beraten.

Constanze und Sven gemeinsam:

Wir möchten Menschen mit unserer Erfahrung, unserer psychologischen Ausbildung und unserer spirituellen Wahrnehmung begleiten.

Wir sind zwei unterschiedliche Persönlichkeiten, die sich gut ergänzen.

Und wenn jemand nach einem Gespräch mit uns wieder ein bisschen klarer sieht und weiß, wie es weitergehen könnte, dann haben wir schon viel erreicht.


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Constanze und Sven

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