Im Gespräch mit Ragna – Intuition, Mentaltraining und neue Perspektiven

Ragna

Du möchtest Ragnas Interview lieber als Text lesen? ❤️
Hier findest du das vollständige Gespräch mit Ragna noch einmal zum Nachlesen. Erfahre mehr über ihren Weg, ihre Methoden und darüber, was ihr bei einer persönlichen Beratung besonders wichtig ist.
1. Wie bist du zur spirituellen Beratung gekommen?
Ich wusste irgendwie schon von Kind an, dass ich später gerne mit meiner Arbeit Menschen helfen möchte. Der Wunsch, Lebensberatung zu machen, kristallisierte sich etwas später heraus. Ich bemerkte mit der Zeit, dass ich sozusagen die „Trösterseele“ für meine Mitmenschen war. Sie kamen immer zu mir, wenn sie Probleme hatten und suchten meinen Rat. Es erfüllte mich mit viel Glück und Freude, wenn sie sich motiviert und freudestrahlend von mir verabschiedeten. So dachte ich mir, dass es doch wunderbar wäre, diese Gabe zum Beruf zu machen. Daraufhin machte ich Ausbildungen in Hypnose, Mentaltraining und EFT, um auch emotionale und kognitive Verbesserungen zu bewirken.
2. Wann hast du zum ersten Mal bemerkt, dass du eine besondere Wahrnehmung hast?
Lange Zeit dachte ich, dass meine Wahrnehmungen völlig normal seien und die jeder hat. Doch als ich immer wieder die Erfahrung machte, dass mein Verständnis von Situationen häufig anders ist als das von meinen Mitmenschen – und sich außerdem sehr oft als wahr herausstellte –, begann ich zu begreifen, dass ich tiefer fühle und verstehe als die meisten Menschen.
3. Mit welchen Methoden arbeitest du am liebsten?
Das ist schwer zu sagen, weil jede Methode ihre eigenen Vorteile hat. Mit Gesprächsberatung erhält man einen tiefen Einblick in die Situation, den emotionalen Zustand und die Bedürfnisse des Menschen. EFT kann sehr schnell emotionale Themen lösen. Mit Hypnose ist es möglich, an tiefer liegende Themen zu kommen, die im Wachzustand oft nicht abrufbar sind. Und das Mentaltraining hilft sehr, kognitive Blockaden zu lösen und Ziele zu erreichen – es bringt den Klienten sofort in eine lösungsorientierte Umsetzungsenergie.
Es kommt also immer auf den Fall an, welche Methode am besten passt. Oft kombiniere ich auch mehrere Methoden – das entscheide ich intuitiv und natürlich gemeinsam mit dem Klienten.
4. Mit welchen Themen kommen Ratsuchende besonders häufig zu dir?
Am häufigsten geht es um Liebe. Viele befinden sich in schwierigen Situationen mit Partnern oder möchten jemanden kennenlernen, wissen aber aufgrund mentaler und emotionaler Blockaden und veralteter Glaubenssätze oft nicht, wie sie das anstellen sollen. Daneben gibt es auch häufig Berufsthemen und familiäre Situationen.
5. Was ist dir in einem Beratungsgespräch besonders wichtig?
Mir sind Respekt und Wertschätzung sehr wichtig. Eine gewisse Offenheit und Vertrauen sind ebenfalls bedeutend, denn nur so kann ich am besten helfen. Wenn ein Misstrauen oder eine Anspannung da ist, spüre ich das intuitiv und es überträgt sich auf mich. Deshalb spreche ich das gleich mit dem Klienten an und versuche, Offenheit zu schaffen. Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass das oft aufgrund vergangener Erlebnisse nicht leicht ist und ich möchte einen entspannten und sicheren Raum für alle Bedürfnisse und Themen schaffen.
6. Gibt es etwas, das deine Art zu beraten besonders auszeichnet?
Meine Beratungen verlassen die Oberfläche sehr schnell und tauchen in die Tiefe. Ich stelle meine Fragen und gebe meine Tipps sehr intuitiv. Manchmal kommt es sogar vor, dass ich mich nach einer Beratung gar nicht mehr erinnern kann, wie wir zu diesem wunderbaren Ende gekommen sind und wie ich auf die wertvollen Ratschläge gekommen bin. Ich denke, das ist so, weil ich fühle, was los ist, bevor sich mein Verstand überhaupt einschalten kann, und die richtigen Fragen sofort kommen. Mir ist bewusst, dass die Wahrheit manchmal schmerzhaft sein kann, aber nur sie befreit uns von unseren Themen. Deshalb ist es mir wichtig, die Wahrheit auszusprechen – natürlich auf eine für den Klienten angenehme und sichere Weise. Ich bin überzeugt, dass sie uns hilft, die Dinge zu sehen, wie sie sind, und genau da anzusetzen, um weiterzugehen.
7. Gab es einen Moment, der dich besonders berührt hat?
Eine Kundin hat mir einmal eine wunderschöne Rückmeldung nach unserem Beratungsgespräch gegeben. Sie war in einer schwierigen Situation, und ich denke, ich konnte sie gut beraten. Zu lesen, dass es ihr danach besser ging, hat mich tief berührt. Ich finde wirklich, es gibt nichts Schöneres, als Menschen zu unterstützen und zu sehen, dass man etwas dazu beigetragen hat, dass es jemandem besser geht.
8. Was möchtest du einem Menschen mitgeben, der nicht mehr weiterweiß?
Nichts passiert ohne Grund – außer der Tod. Wenn du nicht mehr weiterweißt, geh zurück zum Anfang und schau, wo du dich auf dem Weg verzettelt hast. Die Situation ist oft nicht so schlimm, wie sie im Moment erscheint. Unsere Emotionen sind vergänglich, und wir kreieren vieles selbst durch unseren Umgang mit der Situation – oft geprägt von frühen Erfahrungen.
Es ist wichtig, ins Vertrauen zu kommen, denn die Energie des Vertrauens eröffnet uns die Möglichkeit, Positivität und Liebe wahrzunehmen.
Hilfe ist oft schon unterwegs – wir sind nur manchmal so verblendet, dass wir sie nicht sehen. Du bist niemals alleine, und es gibt für vieles eine Lösung.
9. Gibt es etwas Persönliches, das deine Kunden noch nicht über dich wissen?
Ich liebe lachen! Humor und lustige Momente sind für mich etwas ganz Besonderes, weil sie die zwischenmenschlichen Beziehungen stärken, Kraft geben und sehr motivieren.
10. Was bedeutet Lenomare für dich?
Lenomare ist für mich eine großartige Möglichkeit, meine Hilfe in die Welt zu tragen. Ich finde das Konzept sehr angenehm, weil ich mich nicht um Werbung und sonstige anfallende Arbeit kümmern muss und mich voll auf die Beratungen konzentrieren kann. Die Arbeit innerhalb des Teams gibt mir außerdem viel Stärke und Unterstützung.
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