Im Gespräch mit Yasi – Lenormand, Hellsicht und intuitive Lebensberatung

Yasi

Du möchtest Yasis Interview lieber als Text lesen? ❤️
Hier findest du das vollständige Gespräch mit Yasi noch einmal zum Nachlesen. Erfahre mehr über ihren spirituellen Weg, ihre vielseitigen Methoden und darüber, was ihr bei einer persönlichen Beratung besonders wichtig ist.
1. Wie bist du zur spirituellen Beratung gekommen?
Mein Weg begann tatsächlich schon sehr früh. Mit etwa 14 Jahren bemerkte ich zum ersten Mal, dass ich Dinge wahrnahm oder voraussah, die für mich damals nur schwer einzuordnen waren. Besonders in der Nacht nahm ich manchmal Stimmen und Geräusche wahr, die mir durchaus Angst machten.
In dieser Zeit begann ich, mich mit der Deutung von Spielkarten zu beschäftigen. Mit einem kleinen Büchlein lernte ich die Skatkarten zur Zukunftsdeutung kennen. Schon damals gab es einige erstaunliche Treffer und Situationen, bei denen sich Dinge später tatsächlich so entwickelten, wie ich sie zuvor gesehen hatte.
Was damals mit Neugier und auch ein wenig Unsicherheit begann, wurde über die Jahre zu einem Weg, der mich immer tiefer in die unterschiedlichen Bereiche der spirituellen Wahrnehmung führte.
Dabei war mir immer wichtig, nicht bei einer einzigen Methode stehen zu bleiben. Ich wollte verstehen, wahrnehmen, lernen und verschiedene Zugänge miteinander verbinden.
Heute ist aus diesem Weg meine ganz eigene Form der Beratung entstanden.
2. Wann hast du zum ersten Mal bemerkt, dass du eine besondere Wahrnehmung hast?
Wie gesagt: mit ungefähr 14 Jahren. Damals waren es vor allem Vorahnungen und Wahrnehmungen, die ich mir selbst noch nicht erklären konnte.
Mit zunehmender Erfahrung habe ich gelernt, diese Wahrnehmungen nicht einfach nur als etwas „Mystisches“ zu betrachten, sondern genauer hinzuhören und hinzuschauen.
Für mich bedeutet Hellsicht heute nicht, ständig irgendwelche spektakulären Bilder zu sehen. Es ist vielmehr eine besondere Form der Wahrnehmung, bei der sich unterschiedliche Eindrücke miteinander verbinden können – Gefühle, Bilder, Gedanken, Energien, Worte und manchmal auch sehr klare innere Impulse.
3. Mit welchen Methoden arbeitest du am liebsten?
Ich könnte hier ehrlich gesagt kaum eine einzige Methode nennen. Ich arbeite sehr individuell und verbinde unterschiedliche Fähigkeiten und Ausbildungen miteinander.
Zu meinem Weg gehören unter anderem Ausbildungen im Handlesen, Aura-Soma und Farbpsychologie, Farbtyp- und Stilberatung sowie Ayurveda-Gesundheitsberatung. Im Ayurveda beschäftige ich mich unter anderem mit Doshas, Gewürzen, Ernährung, Heilpflanzen und Kräutern und damit, wie man Körper und Wohlbefinden wieder mehr in Einklang bringen kann.
Darüber hinaus arbeite ich mit Lenormandkarten, Orakelkarten, dem Seelengarten-Blumenorakel, Geistführer-Orakeln, dem Tiroler Zahlenrad, Tierkommunikation und Hellwahrnehmung.
Seit zwei Jahren befinde ich mich außerdem in der Ausbildung zur Jenseitskontakterin bei einem der renommiertesten Jenseitskontakt-Medien. Die Ausbildung orientiert sich an den englischen Ritualien und der dort gepflegten Tradition des Jenseitskontakts.
Die Karten sind für mich dabei nicht die Antwort selbst, sondern eher eine kleine Stütze und ein Werkzeug, das mir hilft, eine Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.
Am Ende entscheidet für mich immer die Situation und vor allem der Mensch, der mir gegenübersitzt oder am Telefon mit mir spricht.
4. Mit welchen Themen kommen Ratsuchende besonders häufig zu dir?
Die Themen des Lebens sind unglaublich vielfältig – und trotzdem begegnen mir manche Fragen immer wieder.
Liebe und Partnerschaft gehören natürlich ganz nach oben auf die Liste. Dabei geht es nicht nur um klassische Beziehungsthemen, sondern auch um Dreiecksbeziehungen, Freundschaft Plus, Trennungen, Unsicherheiten und die Frage: „Was will dieser Mensch eigentlich von mir?“
Aber natürlich geht es genauso um Arbeit, Geld, Familie und persönliche Entscheidungen.
Für mich gibt es dabei keine „unwichtigen“ Fragen. Was einen Menschen beschäftigt, ist wichtig. Manchmal steckt hinter einer scheinbar kleinen Frage ein sehr viel größeres Lebensthema.
5. Was ist dir in einem Beratungsgespräch besonders wichtig?
Zeit, Ruhe und echte Aufmerksamkeit.
Ich glaube nicht daran, dass man innerhalb von fünf Minuten einen kompletten Rundumblick über das Leben eines Menschen bekommen kann.
Eine Beratung ist für mich keine Schnitzeljagd durchs Kartenblatt. Der Ratsuchende sollte sich die Zeit nehmen, wirklich bei sich und bei seinem Thema zu sein.
Dazu gehört für mich auch, dass man während einer Beratung nicht nebenbei das Geschirr spült, einkauft, Auto fährt, auf der Straße unterwegs ist oder versucht, gleichzeitig den Familienalltag zu organisieren.
Natürlich kann das Leben manchmal turbulent sein. Aber wenn man sich bewusst eine Beratung gönnt, sollte man sich auch diese Zeit schenken.
Denn nur dann entsteht die Ruhe und Aufmerksamkeit, die eine gute Beratung braucht.
6. Was zeichnet deine Art zu beraten besonders aus?
Ich arbeite sehr individuell.
Ich versuche nicht, jeden Menschen in ein bestimmtes Beratungssystem zu pressen. Ich nehme wahr, was sich im Gespräch zeigt, wie sich die Energie anfühlt und was der Mensch gerade braucht.
Dazu kombiniere ich mein Wissen, meine Wahrnehmung und meine verschiedenen Methoden.
Und ich bin ziemlich direkt.
Ich sage die Dinge gerne so, wie ich sie wahrnehme – auch dann, wenn sie vielleicht nicht unbedingt das sind, was man im ersten Moment hören möchte.
Dabei ist mir aber wichtig, niemals über einen Menschen zu urteilen. Manchmal braucht es eben nicht noch mehr schöne Worte, sondern jemanden, der eine Situation einmal ehrlich beim Namen nennt.
Und wenn ich das Ganze dann noch mit einer kleinen Portion Humor und einer saloppen, manchmal fast satirischen Beschreibung versehen kann, sind wir beide meistens schon ein Stück weiter.
7. Gab es einen Moment oder eine Rückmeldung, die dich besonders berührt hat?
Ja – und zwar immer dann, wenn Menschen mir erzählen, dass sie durch die Beratung wieder Kraft und Glauben an sich selbst gefunden haben.
Es berührt mich viel mehr, wenn jemand sagt:
„Ich stehe wieder fester im Leben.“
Oder:
„Ich sehe wieder Licht.“
Oder wenn ein Mensch irgendwann erkennt: „Ich habe meine eigene Stärke wiedergefunden.“
Denn genau darum sollte es meiner Meinung nach letztendlich gehen.
Eine Beratung sollte einen Menschen nicht abhängig machen, sondern ihn wieder näher zu sich selbst bringen.
Wenn jemand nach einer schwierigen Zeit wieder aufrecht durchs Leben geht, wieder Hoffnung hat und seine eigenen Entscheidungen treffen kann, dann ist das für mich eines der schönsten Geschenke meiner Arbeit.
8. Was möchtest du einem Menschen mitgeben, der gerade das Gefühl hat, überhaupt nicht mehr weiterzuwissen?
Ich möchte ihm sagen:
Gib dich selbst nicht auf.
Auch wenn man manchmal gerade nicht weiß, wie der nächste Schritt aussehen soll, heißt das nicht, dass es keinen Weg gibt.
Ich möchte Menschen gerne ein Stück Liebe, Glaube, Hoffnung und Kraft mitgeben – aber genauso auch den Mut zur Konsequenz.
Denn zu unserem Leben gehören nicht nur unsere Gefühle, sondern auch unsere Entscheidungen und unser eigenes Handeln.
Manchmal müssen wir aufhören, auf eine Veränderung im Außen zu warten, und anfangen, selbst etwas zu verändern.
Und manchmal braucht es einfach jemanden, der für einen Moment mitträgt, zuhört und dabei hilft, wieder klarer zu sehen.
9. Gibt es etwas, das deine Kunden vielleicht noch gar nicht über dich wissen?
Vielleicht wissen manche Kunden gar nicht, wie sehr ich mich selbst über meine eigene Direktheit amüsieren kann.
Ich habe eine ziemlich ausgeprägte Freude daran, Dinge manchmal auf eine saloppe oder fast satirische Art zu beschreiben. Gerade bei Themen, über die Menschen vielleicht nicht gerne sprechen oder für die sie sich sogar schämen, kann Humor unglaublich befreiend sein.
Ich finde: Nur weil etwas ernst ist, muss man darüber nicht immer todernst sprechen.
Manchmal bringt ein Satz, bei dem beide lachen müssen, mehr Bewegung in eine festgefahrene Situation als zehn besonders kluge Erklärungen.
Außerdem schätzen viele meiner Kunden mein breit gefächertes Allgemeinwissen. Ich bin neugierig geblieben und lerne selbst immer weiter.
Und wenn jemand ausdrücklich einen Rat von mir möchte, bekommt er ihn meistens auch.
Nicht ungefragt als Lebensanweisung – aber wenn jemand sagt: „Isolde, was würdest du denn tun?“, dann darf er sich darauf verlassen, dass ich nicht um den heißen Brei herumrede.
10. Und zum Schluss: Was bedeutet Lenomare für dich?
Lenomare verbindet für mich zwei Welten: Lenormand und das Meer.
Und genau darin steckt für mich eine wunderschöne Symbolik.
Das Meer hat keine einzige Richtung. Es hat Strömungen, Wellen, Tiefen und Untiefen. Manchmal ist es ruhig und klar, manchmal wild und unberechenbar.
So empfinde ich auch das Leben.
Wir können nicht immer bestimmen, welche Welle gerade auf uns zukommt. Aber wir können lernen, mit den Strömungen umzugehen, unsere Richtung wiederzufinden und manchmal auch einfach eine Weile treiben zu lassen, bevor wir wissen, wohin es weitergeht.
Und das Lenormand ist für mich dabei wie eine Landkarte.
Es zeigt Möglichkeiten, Zusammenhänge und Entwicklungen. Aber es nimmt uns nicht das eigene Leben aus der Hand.
Lenomare bedeutet für mich deshalb:
Tiefe statt Oberfläche.
Möglichkeiten statt festgeschriebener Schicksale.
Wahrnehmung statt Angst.
Und vor allem: Orientierung, wenn das eigene Meer gerade etwas unruhig ist.
Vielleicht ist Lenomare genau deshalb für mich mehr als nur ein Name.
Es ist ein Ort, an dem unterschiedliche Menschen, Erfahrungen, Wahrnehmungen und Wege zusammentreffen.
Und wie beim Meer gilt auch hier:
Man muss nicht jede Welle verstehen. Manchmal reicht es, zu lernen, auf ihr zu schwimmen.
In Verbundenheit Yasi
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