Wintersonnenwende und die Thomasnacht

Wintersonnenwende und die Thomasnacht

Blogbeitrag von unserer Beraterin

Milena

 

 

Die Thomasnacht, die in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember gefeiert wird, hat ihren Ursprung im christlichen Brauchtum und ist eng mit dem Fest des heiligen Thomas, einem der zwölf Apostel, verbunden. Diese Nacht markiert den Übergang in die mystische Zeit der Raunächte.

 

Die Raunächte, die traditionell vom 25. Dezember bis zum 6. Januar dauern, sind eine Zeit des Wandels und der Besinnung. Sie gelten als Übergangszeit zwischen dem alten und dem neuen Jahr, in der die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten verschwimmen.
In vielen Kulturen gilt diese Zeit als besonders magisch, in der die Menschen versuchen,
die Zukunft vorherzusagen und sich auf das kommende Jahr vorzubereiten.

 

In der Thomasnacht gibt es verschiedene Bräuche, die sich von Region zu Region unterscheiden.
Weit verbreitet ist das Räuchern mit Kräutern und Harzen, um böse Geister zu vertreiben und das Haus zu reinigen. Oft werden auch spezielle Rituale durchgeführt, um Wünsche und Hoffnungen für das neue Jahr zu formulieren. Ein weiterer Brauch, der mit der Thomasnacht verbunden ist, ist das sogenannte „Thomasfeuer“. In vielen ländlichen Regionen wird ein großes Feuer entzündet, um die Dunkelheit zu vertreiben und die Gemeinschaft zu stärken.

Die Thomasnacht und die darauffolgenden Raunächte sind somit nicht nur eine Zeit des Feierns, sondern auch eine Gelegenheit zur Reflexion und zur Verbindung mit alten Traditionen. Sie laden dazu ein, innezuhalten, die vergangenen Monate zu betrachten und sich auf das Neue einzustellen.
In einer oft hektischen und unübersichtlichen Welt bieten diese Bräuche einen wertvollen Raum des Innehaltens und der Besinnung.

 

Einen Blick in die Zukunft wagen und in der Thomasnacht orakeln

 

Namens-Orakel: Die Thomasnacht ist die beste Zeit, um den Mann oder die Frau fürs Leben zu orakeln. Man schreibt zum Beispiel verschiedene Männer- oder Frauennamen auf einzelne Zettel und faltet diese und legt sie unter sein Kopfkissen. Man kann auch ein oder zwei leere Zettel daruntermischen. Der am nächsten Morgen gezogene Zettel soll dann Aufschluss über den zukünftigen Herzesmann/Herzensfrau geben.
Ist der gezogene Zettel leer, kommt ein neuer Unbekannter auf dich zu.
Funktioniert auch sehr gut bei Fragen zu Wohnortwechsel und Jobwechsel.

Apfel-Orakel: Auch kann man einen Apfel zerschneiden und man zählte die in einer Hälfte enthaltenen Kerne. Bei einer geraden Zahl steht eine Heirat oder Beziehung ins Haus.
Bei einer ungeraden Zahl muss man leider noch warten.

 

Traum-Orakel: Lege dich verkehrt herum ins Bett, bitte die guten Geister oder am besten gleich den Heiligen Thomas um Hilfe:
„Heiliger Thomas, ich bitte dich, lass mich sehn im Traum den Herzalleriebsten mein,
wer wird im neuen Jahr an meiner Seite sein. „
Mit viel Glück erscheint einem der neue Geliebte im Traum.

 

 

Ich wünsche dir von ganzen Herzen eine schöne Thomasnacht und viel Spaß beim Orakeln.

In Licht und Liebe Milena

 

 

 

 

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